Schutz von
historischen Hoheitssteinen

WARUM HISTORISCHE HOHEITSSTEINE SCHÜTZEN?

Historische Hoheitssteine, die sich an ihrem ursprünglichen Setzungsort befinden, geben Auskunft über ehemalige Grenzlinien und lassen in ihrer Gesamtheit dann ein Bild des Herrschaftswesens im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, dem sog. "Alten Reich", zu.

Werden diese Steine zerstört oder an einen anderen Ort gebracht, um sie z.B. in einem Lapidarium auszustellen, verlieren sie den Ortsbezug und lassen die Rekonstruktion der Grenzlinie nicht mehr zu.

Mit der Wegnahme von der Grenzlinie werden diese Steine denkmalschutzrechtlich unbedeutend und können im Regelfall keinen Eingang in die Denkmalschutzliste finden.

LAPIDARIEN SIND KEIN DENKMALSCHUTZ!

Lapidarien können dazu beitragen das Interesse an der Geschichte zu steigern und damit Zugang zu dieser Thematik zu finden. Jedoch muss beim Aufbau eines solchen "Grenzsteingartens" dann Wert auf die Herkunft der Steine gelegt und deren Herkunftsort mit Geodaten unterlegt dokumentiert werden, um so die Geschichte, die der Grenzstein erzählt, am Leben zu halten.

Geschieht dies nicht, wie das meistens der Fall ist, schweigt der Grenzstein und die historische Rekonstruktion von Grenzsteinlinien und deren Geschichte wird unmöglich gemacht.

SO ZERSTÖREN LAPIDARIEN DEN DENKMALSCHUTZ

Wie schützen wir Hoheitssteine und machen sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich?

Historische Hoheitssteine finden in der Bevölkerung ein hohes Interesse. Schon vor diesem Hintergrund bilden sich allenorts Lapidarien, um den Menschen die Grenzsteine zeigen zu können.

Dieser Weg aber zerstört die geschichtliche Bedeutung dieser Steine und verhindert jegliche geschichtliche Forschung.

Die Hoheitssteine und deren Geschichte können wir über das Internet an die Menschen bringen, durch Grenzsteinkarten die Menschen zum Wandern in der Natur bewegen und diese Hoheitssteine zu suchen, sowie auch -in Einzelfällen- mit genauer Dokumentation der Herkunft (Geodaten) auch in Lapidarien, soweit vorher die denkmalschutzrechtlichen und geschichtlichen Aspekte geprüft und fachgerecht bewerte werden.

Das einfache und unüberlegte Zusammentragen von Hoheitssteinen aber sollte unterlassen werden.

DER WEG VON HISTORISCHE GRENZE

Durch das Erstellen eines möglichst umfassenden Internetangebots, das auch rechtliche und geschichtliche Aspekte umfasst, möchte wir die Menschen für das Thema interessieren und sensibilisieren.

Mit dem Teilprojekt "GRENZWANDERWEG" erstellen wir sukzessive Wanderempfehlungen, um den Menschen die Hoheitssteine am Ort der Setzung zeigen zu können bei einem möglichst hohen Spaßfaktor.

Unsere Grenzsteinkarte gibt einen Überblick über die bereits gefundenen Hoheitssteine, deren Position dauerhaft festzuhalten.

© 2020
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HISTORISCHE GRENZE⬜️     http://historische-grenze.de

vertreten durch: Jürgen C. Nickel, Dipl.Vww.FH

 

HISTORISCHE GRENZE ist ein privates und nicht auf Gewinn gerichtetes Projekt mit dem Ziel der Förderung des Denkmalschutzes und eines breiten Zugangs zur Geschichte.

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