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D-5-71-155-32 

Die an dieser historischen Grenze befindlichen Grenzsteine wurden zwischen dem 11. und 15.08.1804 gesetzt. Sie markierten die gemeinsame Grenze zwischen dem königl.preuß. Markgrafentum Ansbach und dem Fürstentum Hohenlohe-Schillingsfürst.

Der Schutz der Grenzsteine als Baudenkmäler dieser vergangenen Zeit sollte uns allen ein Anliegen sein. Bis heute sind 26 der historischen Steine, inkl. des Steins Nr.  1, für immer verloren.

Nach einem durch HISTORISCHE-GRENZE.de gestellten Antrag
im Februar 2016, stehen diese Steine nun unter Denkmalschutz.

Nach dem Denkmalschutzgesetz definiert sich in § 1/I ein Denkmal so

"Denkmäler sind von Menschen geschaffene Sachen oder Teile davon aus vergangener

Zeit, deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt."

 

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege teilte mir in Person des zuständigen Sachbearbeiters,
Herrn Dr. Karl Gattinger, am 16.02.2016 nach einer ersten Sichtung der Steine über unser Angebot u.a. mit:

 

"Aufgrund ihrer Zeitstellung (1804 gesetzt), ihrer historischen Bedeutung als Grenzsteine zweier Fürstentümer am Ende des Alten Reiches und ihrer archivalischen Belegbarkeit erfüllen die Steine aber möglicherweise die Voraussetzungen eines Baudenkmals nach Art. 1 DSchG."

 

Am 01.08.2016 fand infolge des Antrags von HISTORISCHE-GRENZE.de die Besichtigung der historischen Grenzsteine durch den dafür benannten Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege,
Herrn Lorenz Schröter, vor Ort unter derRegie von HISTORISCHE-GRENZE.de und, nach erfolgter Einladung durch HISTORISCHE-GRENZE.de, auch 
mit Teilnahme des Vorsitzenden der Gruppe Grenzcommissaire, Herrn Karlheinz Seyerlein,  statt.

Nach dieser Besichtigung zeigte sich Herr Schröter zuversichtlich, daß die historischen Steine Eingang in die Denkmalschutzliste erlangen werden. Inwieweit die Grenzlinie als solche Eingang findet, war noch nicht zu klären.
Diese Frage betrifft insbesondere die Repliken und Nachbildungen der Originalsteine, sowie auch umgesetzte Steine.


Durch das Landesamt für Denkmalpflege wird im rechtlich vorgegebenen Verfahren zunächst Benehmen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Ansbach hergestellt.

Bereits im Jahr 1981 wurde über den Weg diese Steine unter Denkmalschutz stellen zu lassen diskutiert. In seinem Bericht im "Schillingsfürster Heimatgruß" (siehe Downloadbereich) hat Herr Hansgeorg FELKER dies bereits angeregt. Einen weiteren erfolglos verlaufenen Antrag scheint es in der Folge dann auch durch Herrn Seyerlein gegeben zu haben. 

Im Dezember 2016 stufte das Bayerische Landesamt für Denkmalschutz die historischen Grenzsteine nach Vorarbeit und der alleinigen Initiative von HISTORISCHE-GRENZE.de als schutzwürdig ein.

Die Grenzsteine stehen nun unter DENKMALSCHUTZ!

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